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Sagenführung am 13.10

Elisabeth FreisingerAllgemein

Um 19 Uhr, bei Einbruch der Dunkelheit, trafen sich 20 Familien mit Ihren Fellgesichtern am Waldsteinhaus zwischen Sparneck und Weißenstadt auf dem Waldsteingipfel.

Bevor die Gruppe von Adrian Roßner in den dunklen Wald geführt wurde, um uns mit Geschichten zu verzaubern, stärkten sich die Zweibeiner erst einmal mit einem kleinen Feigling. Die Vierbeiner warteten derweil souverän bis es losging.

Bei sternenklarem mildem Oktoberwetter, das besser nicht hätte sein können, brachen wir Richtung Burgruine auf. Mit Taschenlampen bestückt, wurden wir über Steintreppen und enge Wege geführt, bis wir den ersten Sagen zuhören durften. Die lebendige Art der Erzählweise versetzte einem schnell in die „alte“ Zeit. Die Fantasie zeigte einem rasch die ersten Bilder im Kopf.

Wir durften ganz neuen und älteren bekannten Sagen / Überlieferungen lauschen. Z.B. Das besondere Kartenspiel am Teufelstisch, Dem kopflosen Ritter, Einem großen wilden Hund, Der Trud und wie man sie losbekam und einer moralischen Geschichte zum Abschluss, um nur Einige zu nennen. Auch reale Überlieferungen und geschichtliche Eckdaten zur Kapelle und der drei dort zur Ruhe gebetteten Skeletten wurden zum Besten gegeben. Ob sich Katja auf den Stein gesetzt hätte, wenn sie gewusst hätte, was drei Meter tiefer liegt?

Die Zweibeiner lauschten andächtig den Geschichten, während unsere Fellgesichter dicht beieinander geduldig warteten. Für so manchen Junghund eine Herausforderung, welche Danke der Zweibeinern sehr gut gemeistert wurde.

Bei den Erzählungen hörte man, außer dem Rascheln der Bäume und dem Laub unter unseren Füßen und Pfoten, nur die Stimme von Adrian, dem wir herzlichst für diese Zeitreise in die alte Geschichte Danken. Die eineinhalb Stunden unterm Sternenzelt vergingen wie im Fluge.

Als kleine Anerkennung überreichte ich, im Namen der Teilnehmer der Wagner’s Dog-Friends, die durchgeführte Geldsammlung. Ganz lieben Dank auch von meiner Seite an Katja und Socke. Katja hatte die Idee und stellte den Kontakt zu Adrian Roßner her. Und nicht zuletzt sponserte Sie dann auch noch die Feiglinge.

Ich hoffe sehr, es hat Euch gefallen und Ihr konntet die Zeit mit Euren Fellgesichtern genießen. Denn so soll es sein, dass uns die Fellnasen zu vielen Gelegenheiten begleiten können, egal wo, wann und bei welchen Ereignissen.

 

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